Dies ist eine kostenlose Homepage erstellt mit hPage.com.


Ich habe Spiele erstellt und tue das noch. Nun suche ich Spieler und Fanpostschreiber und darum existiert diese Seite. Viel Spaß beim Stöbern und Gucken. Mein aktuelles Projekt ist "Endzeit".

Status: Episode 4 in Arbeit

 

 

 

Ausscherender Einbahnstraßentänzelschritt (29. November 2019): Angenommen, es klingelte an der Tür, die gute Fee stände davor und sagte mir ins verduzte Gesicht: "Guten Tag. Ich bin die gute Fee, bemerke Ihre Verwirrung, also geben Sie mir ganz schnell Ihr gesamtes Bargeld sowie sämtlichen Schmuck." Durchschaute ich die ausgefeilte Version eines Enkeltricks oder lächelte ich selig und wünschte mir von ihr den Spielbaukasten meiner Träume, während ich gedankenverloren meine Habseligkeiten aushändigte? Hätte ich überhaupt einen passenden Wunsch parat, falls es schellte? Ich bin ja eigentlich recht glücklich mit dem RPG Maker und wenn ich etwas für meine Spiele plane, kriege ich das mit der verfügbaren Technik schon irgendwie hineingedengelt. Oder bin ich den RPG Maker schon so gewohnt, dass sich meine konzeptionelle Fantasie mittlerweile normiert hat und in vorauseilenedem Gehorsam nur noch das erdenkt, was sich überhaupt umsetzen lässt? Das ist eine interessante Frage, denn ich wüsste gar nicht, wie ich den Unterschied zwischen meiner vorgeformten und meiner freien Vorstellungskraft erkennen sollte, da ich doch nur die eine besitze - welche von beiden auch immer. Ich muss das überprüfen. Folglich werde ich mir eine andere Bastelplattform verschaffen, etwas damit herumspielen und mal gucken, welche Folgen das für meine Gedankenpfade während der Spielentwicklung hat. Ist "Endzeits" Fertigstellung irgendwie davon betroffen? Nee, nee, die Arbeiten an den Abenteuern in Brüssels atomverstrahlten Ruinen gehen nach wie vor voran. Gegenwärtig muss Olga was zerklirren.    

 

Temporale Archäologie (7. November 2019): In "Endzeits" aktueller Episode ("Rücksturz in den Krater Brüssel!") müssen es die Helden sogar mit der ominösen Zeitzwiebel aufnehmen. Das Gebiet ist nicht ohne, aber es macht Spaß, dort einfach hin und her zu laufen.

 

Ameisengalopp (26. Oktober 2019): Auch die kleinen Entwicklertaten verdienen einen Eintrag:

Fortan kann ein Klappstuhl entstofflicht werden.
Im Namen der Ziffernblattpedanterie darf endlich sowohl mit als auch gegen den Uhrzeigersinn herumgewirbelt werden. 
Feuer rangiert vor Wasserglas, aber hat minimalisierender Ballistik den Vortritt zu lassen. 
Ich habe das verblüffende Ausmaß der Knautschzone eines abrupt gestoppten Fluggefährts darstellerisch ermittelt.
Kapitän Atom hat schon wieder 1 EP erhalten.
Belgische Schaffner heißen Laurent. Alle? Ja. Aber was bedeutet im Kontext eines Endzeitszenarios die Antwort "Ja" in Zahlen? 
Eine einzelne Dialogzeile verlangte unverzügliche Recherche über die Rolle der Oive in der türkischen Küche.
 

kreativer Wurstkatalysator (6. Oktober 2019): Vorzüglichenfalls sollte ein Rollenspiel seine spielerischen Möglichkeiten über den gesamten Verlauf des Abenteuers ausweiten, indem es auch in den fortgeschrittenen Stadien seinen Helden noch Fähigkeiten verleiht, die das Interesse auf sich ziehen, die Probierlust kitzeln oder sogar gänzlich neue Optionen eröffnen. Moment, höre ich bereits den Einwand sich quasi automatisch formulieren: "Endzeit" hat doch bereits den Superheldenhandflächenstrahl und einen MG-Nahkampfangriff - was soll da denn noch kommen können? Ganz ehrlich? Kürzlich hätte ich noch geantwortet, ganz recht, das Menschenmögliche sei bereits gedacht, bescheiden wir uns also mit dem Etablierten. Doch dann entdeckte ich ein Denkschlupfloch, weitete es, krabbelte hindurch und sah, dass das, was ich seit Jahren für den Horizont hielt, nur der Dachfirst der Aldi-Filiale von gegenüber war. Kurzentschlossen kaufte ich dortens eine Packung Würstchen, scheute zwar noch davor zurück, um das Gebäude herum zu gehen, um den zuvor nicht geahnten weiteren Verlauf der Welt in Augenschein zu nehmen, hatte aber auf dem Heimweg eine richtig gute Idee, deren Umsetzung in vollem Gange ist.   

 

Am Wegesrand eilender Aufmerksamkeiten (16. September 2019): Die kleinen Dinge dürfen sich üblicherweise mit ihrer Hintergrundexistenz zufriedengeben, von wo sie ihre winzigen Daseinspfeile in den paar Zehntelsekunden, die sie im Augenwinkel des Spielers auftauchen, abfeuern können, um bestenfalls der Szenerie zur sogenannten "Atmosphäre" zu verhelfen. Meist ist es mir ganz recht, wenn man gar nicht klar mit dem Finger auf die einzelnen Stimmungsquellen zeigen kann. Das Spiel mag ein hergestelltes Kunstprodukt sein, aber wenn der Illusionszauber aus dem Verborgenen wirkt, ist das Spielerlebnis meist reicher. Hält ein Spieler eigens an, um die Bestandteile des Trümmerbergs am Wegesrand einzelgenau zu identifizieren? Ach was. (Gut, zwei, drei Meistergestörte vielleicht schon.) Der Restehaufen aus ruinierten Kleinteilen dient vor allem der Illustration allgemeiner Atombombendetonationsnachwirkung und hat als schnell erfassbare Szenariografik damit bereits seine Schuldigkeit getan. Indes heißt das nicht, ich hätte mir keine Gedanken gemacht, woraus so eine Anhäufung aus Zivilisationskleinholz bestehen könnte und sie nicht aus genau solch erdachten Kleinteilen zusammengesetzt. Das gilt nicht nur für den Haufen, sondern auch für die geborstene Wand, den konservendosenartig geöffneten PKW, das an den Maschendrahtzaun geklatschte und hängengebliebene Druckwellenopfer oder ein ramponiertes Werbeschild. Manchmal gehe ich dabei rationell vor und entwerfe Gebrauchsgrafiken, die ich auch wiederholt einsetzen kann. Und manchmal baue ich Unikate, die einfach so nebenbei am Szenenrand stehen und danach nie wieder auftauchen. Das ist vermutlich genauso verschwenderisch wie es sich anhört. Ganz ohne Hintersinn ist es aber auch nicht. Ich möchte, dass mein Spiel handgefertigt aussieht und nicht wie ein Geschöpf aus dem asset-Park der schnell zusammengeklickten Spiellandschaft. So ein Eindruck ist nämlich auch aus dem Augenwinkel zu erfassen.       

 

Talentrevolver (29. August 2019): Gegenwärtig baue ich ein Areal, in dem sich die Helden in besonderer Weise als Gruppe beweisen müssen. Jeder Held verfügt über einzigartige Fähigkeiten. Die Gruppe kommt nur voran, wenn an den vielfältigen Barrieren der jeweils richtige Held ausgewählt wird. Damit der Abschnitt nicht nervt, gestalte ich den Heldenwechsel möglichst fluffig und beschränke die diversen Kombinationsmöglichkeiten auf ein übersichtliches Maß. Am Ende möchte ich eine Spieletappe errichtet haben, die abwechlunsgreiche Gedankengänge ermöglicht und die Helden nicht nur narrativ, sondern betont interaktiv als Persönlichkeiten mit individuellen Möglichkeiten und Eigenheiten erfahrbar macht.

 

Jetzt auch auf Instagram (8. August 2019): Da sich weder diese Webseite noch das Forum so richtig bequem ansteuern lassen, wenn man mobil unterwegs ist, habe ich meine digitale Präsenz nunmehr auf Instagram ausgeweitet. Empörenderweise wurde der Benutzername "real Troll" nicht etwa in all den Jahren meiner Abwesenheit für mich bereit gehalten und nur, weil Einhornschwengel noch frei war, muss man sich ja nicht mit jedem Namen belegen. Ich bin dort nun "der_real_Troll" (Link). Auf der Homepage werde ich mich wie gewohnt über die kleinen wie großen Entwicklungsschritte verbreiten, während Instagram - abgesehen von mobiler Präsentation - auch der Kommunikation dienen soll. Betrachtet es euch, klickt herum, schreibt einfach. Am Ende wird es das, was ihr daraus macht. Oder wie es der große Denker Rudi Kasulke formulierte: Ma guckn.

 

Allreise in der Endzeit (19. Juli 2019): Eines der kleinen Details, die ich "Endzeit" mitgebe, sind die Zeitungsfunde jeder Episode. Was würden Menschen wenige Tage vor dem Ausbruch des Atomkriegs wohl in der Zeitung gelesen haben? Ich beantworte diese Frage, indem ich auf echte Nachrichten aus der Zeit zurückgreife und präsentiere dem findigen Leser eine Mischung aus Bearbeitungen, Wahrheiten und echten Lügen des Sommers 1969. Die Recherche macht mir Spaß und spült mir immer wieder Obskuritäten ("Fußballkrieg") ins Bewusstsein, auf die ich ohne die Arbeit an meinem Spiel kaum je gestoßen wäre. Einen roten Faden im Gewühl der Meldungen bildet der Flug der Apollo-11-Rakete zum Mond, deren 50jähriges Jubiläum wir dieser Tage bestaunen dürfen. Im Rückblick der endzeitlichen Zeitung ist der Missionsfortschritt des Mondanflugs ein Countdown. Der Atomkrieg kommt, jeder Tag bringt ihn näher. Am Tag der Mondlandung bricht er aus. Ohne den technischen Fortschritt wäre beides unmöglich. Ob das als verbiesterte Technikkritik oder als ein die Entwicklung prinzipiell offen ansehender Standpunkt aufzufassen sei, überlasse ich natürlich dem an solchen Fragen interessierten Spieler. Ich hingegen öffne mir zur Feier des Tages ein Glas Gurken und zelebriere 50 Jahre Reise ins All. 

 

Gewonnen! (29. Juni 2019): Die Umfrage ist aus. Irgendwann muss ich ja auch mal zu basteln beginnen, was ihr bestimmt. In drei von vier Kategorien gab es einen deutlichen Sieger, nur die Wunschfähigkeit war bis zum Herzschlagfinale umkämpft. Hier sind die Rubrikensieger:

Gestalt: Hauptsache sexuell 44 %
Farbe: Ja! 45 %
Fähigkeit: Brülldarm 33 %
Nervfaktor: Atomisch! 49%

Während ich so die Auswertung tippe, konturiert sich bereits vor meinem Geiste, in welcher Form ich euren Schwarmwunsch umsetzen könnte. Jammert später nicht, ihr habt bestimmt, was auf den Tisch kommt. Das wird dann gegessen. :P

 

Wir basteln ein Monster (28. Mai 2019): Wenn ich schon ein Spiel im Episodenformat entwickle, brauche ich nicht nur ganz allgemein die bisherigen Reaktionen und Anregungen in den noch zu bastelnden Fortlauf einfließen lassen, sondern kann zur Abwechslung auch einmal ganz konkret fragen: Wie hättet ihr es denn gern? Wir bauen uns jetzt einen Gegner. In meinen sonstigen Spielen würde ich den Teufel tun, mir jemanden hier reinreden zu lassen (Nein, auch euch nicht!), jedoch liegen in einem Spiel im Atombestienszenario die Dinge etwas anders, sprich genrebedingt laxer. Ehrlich gesagt fällt mir gar kein Monster ein, das nicht in so ein Spiel passte. Also nutzt die Umfrage und stimmt für die Eigenschaften eures Wunschmonsters ab. Die Gestalt-Farbe-Fähigkeit-Nervfaktor-Kombination mit den meisten Stimmen baue ich in Folge 4 als offiziellen Gegner ein.

Gestalt






Ergebnis ansehen

 

Farbe






Ergebnis ansehen

 

Fähigkeit






Ergebnis ansehen

 

Nervfaktor






Ergebnis ansehen

 

Spoiler zu "Game of Thrones" (30. April 2019): Auf der Suche nach einer angemessen militärisch erscheinenden Behausung, die zudem in das Zeitalter meiner Brüsseler Endzeit passt, fiel mir glücklicherweise eine Erinnerung in Form eines Blitzlichtgewitters aus im Laufe der Jahre aufgeschnappten Kriegsfilmszenen ein. Da sage noch jemand, ein Interesse an exzessiver Gewalt führe zu nichts. Mich führte es zu der gesuchten Bauform; leider nur als erinnertes Bild, denn ich hatte keinen Namen parat. Es sieht aus, wie eine längs halbierte Röhre aus Wellblech mit so schießschartenartigen Fensterluken, einer Tür und vielen traurigen Soldaten drin, die lieber woanders wären. Kann man das googeln? Und ob. Das Suchergebnis führte mich zur Nissenhütte bzw. ihrer in die Gestalt der Quonset-Hütte amerikanisierten Fortentwicklung. Sie sieht genauso aus wie ich mich zu erinnern meinte. Gut, die Schießscharten scheint mein auf dem Pony der Fantasie galoppierendes Gedächtnis hinzugedichtet zu haben, aber im Prinzip ist das Gebäude mit den mir noch verfügbaren gewesenen memorablen Fetzen deckungsgleich. Da das halbe Internet sich gegenwärtig um Infohappen zu Fernsehserien balgt, hatte ich während meiner Suche genug Platz, wurde entsprechend schnell fündig und investierte die gesparte Zeit in die wohl schönste Eigenpixelleistung einer Quonset-Hütte diesseits des mittelatlantischen Rückens. Ich könnte sie hier zeigen, packe aber lieber eine Grafik aus "Wolfenhain" unter den Text, damit vorsichtige Leser argwöhnen, der angedrohte Fantasy-Spoiler stehe tatsächlich in diesen Zeilen. Und warum mache ich das? Weil ich hier schreiben kann, worauf ich gerade Lust habe.

 

Ein Dank, aus Ranken geflochten (2. April 2019): Ich darf mich nicht nur des spielerischen Interesses, sondern auch einer darüber hinaus gehenden Beschäftigung an und mit "Endzeit" erfreuen. Dafür möchte ich an dieser Stelle einfach vielen Dank sagen. Wusch hat dem Spiel auf TV Tropes einen eigenen Eintrag gewidmet und lehrt mich über den popkulturellen Abgleich, welche gängigen Erzählmuster ich bislang unnötigerweise für total neuartig und nur meinem Kopf insässig angesehen habe. Ark_X hat den Grundstein für ein Endzeit-Wiki gelegt, das hoffentlich zu einer Blüte reift, die jede noch so abgelegene Fragestellung mit einer Antwort bedenken kann. Was ist wichtiger in der Post-Apokalypse: Pommes oder Munition? Carnys schließlich verdanke ich das wunderschöne Porträt, das danach schreit, mit der Welt geteilt zu werden. Wer Episode 3 spielt, dürfte wissen, wer abgebildet ist. 

 

Endzeit - Episode 3: In den Kerkern der NATO (30. März 2019): Die aufrichtige Dokumentation der Atomkriegsfolgen geht in die dritte Runde. Während die Helden auf der Suche nach Beute, Hilfsbedürftigen und unversehrten Pommes-Vorräten fleißig Trümmer wenden, erhebt sich eine neue Fraktion aus dem Schatten des zerstörten Brüssels. Ist eine Verständigung möglich? Etwa auf Belgisch? Oder müssen Fähigkeiten ausgepackt werden, von deren Erwerb die Superhelden zu Beginn der Folge noch gar keine Ahnung haben? All diese Antworten stehen nur demjenigen offen, der die Kerker der NATO übersteht. Direkt hier, hinter diesem Link.

Download (76 MB, enthält alle bisherigen Folgen)
 
Ersatzspielstand (Alten Spielstand verbummelt? Hiermit beginnt man direkt mit Folge 3.)
 
 Fabrik 
 

 

Episode 3 kommt am Wochenende (27. März 2019): Der Betatest lief sehr erfreulich. Wieder einmal hat sich gezeigt, dass ich gar nicht erst auf die wahnwitzige Idee verfallen sollte, jedwede mögliche Spieleraktion vorhersehen zu können. Dank experimentierfreudiger Tester habe ich eine Reihe Fehler ausmerzen können und bin auf unerwartete Konstellationen gestoßen, die nun auch vom Spiel berücksichtigt werden. Darum soll es schließlich gehen: Der Spieler darf seiner Neugier entsprechend umhertollen, verliert dabei den roten Faden nie gänzlich aus den Augen und stößt bei seinen Exkursionen selbst in Nischen noch auf interessante Entdeckungen. Bis zum Wochenende habe ich die letzte Kleinigkeit behoben, dann geht Episode 3 an die Öffentlichkeit.


 
 
 
Besucher: 317238
Dies ist eine kostenlose Homepage erstellt mit hPage.com.