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Ich habe Spiele erstellt und tue das noch. Nun suche ich Spieler und Fanpostschreiber und darum existiert diese Seite. Viel Spaß beim Stöbern und Gucken. Mein aktuelles Projekt ist "Endzeit".
Status der Episode 4 ("Rücksturz in den Krater Brüssel!"):
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Neue Webseite (25. November 2020): Wenn etwas wirklich wichtig ist, so möchte ich einmal meinen Lebensrat für die entscheidenden Situationen einleiten, hilft es meiner Erfahrung nach, sich gemütlich hinzusetzen und ein wenig verträumt ins Nichts zu starren. Meist klingelt dann die gute Fee. Meine gute Fee heißt Johann, hat Ahnung vom Fach und überdies die Eigenschaft, ganz unverhofft mal "Hallo!" zu sagen und mir eine schicke, neue Webseite zu bauen. Da ist sie:
Die neue Seite präsentiert meine Spiele. Kein Drumherum, die Spiele stehen im Mittelpunkt. Man kann in einer zeitgemäßen Aufmachung herumklicken, wobei der Hobbyisten-Charme gewahrt bleibt. Und weil inzwischen das dritte Jahrzehnt des dritten Jahrtausends in den Startlöchern steht, lassen sich die meisten meiner Spiele dort auch Online spielen - der Webplayer von EasyRPG macht es möglich. Guckt mal und klickt neugierig rum. Diese Seite bleibt weiterhin aktiv. Ich führe sie als Blog fort, auf dem ich mich über die aktuellen Zwischenschritte der Spielentwicklung ausbreite. Zum Angeben und Spielerwerben nutze ich dagegen die hübsche Neue.
Planänderung (30. Oktober 2020): "Endzeit" wird insgesamt fünf Folgen lang. Ursprünglich hatte ich das Episodenspiel auch als interaktiven Entwicklungsprozess angedacht, bei dem ich von Folge zu Folge die interessantesten Diskussionen mit den Spielern verbasteln könnte. Aber da mit dem schleichenden Ende der deutschsprachigen RPG-Maker-Foren eine ehedem zentrale Stätte des Austausches obsolet geworden ist, erscheint mir im Rückblick die Einteilung in Episoden als gar nicht mehr so schlau. Der Strom an Gesprächen nahm nie die erhoffte Fahrt auf, dafür hatte ich mehr Arbeit, weil beispielsweise zu jeder fertigen Episode jeweils ein eigener Betatest organisiert werden musste. Höherer Aufwand bei ausbleibendem Mehrwert? Blöder Tausch.
Also lege ich den Hebel um. In den vergangenen Wochen habe ich die Konzeption umgewirbelt, neu aufgerichtet, bin vornüber in den Karton gekracht und habe mit der zappelnden Ferse noch die Blumenvase abgeräumt, während mein Schrei neue Möglichkeiten der Artikulation gurgelnder Überraschung erkundete; kurzum: "Endzeit" wird insgesamt fünf Folgen lang. Ursprünglich hatte ich das Episodenspiel auch als interak... Halt, das hatte ich doch schon gesagt. Einmal zurück: "Endzeit" wird insgesamt fünf Folgen lang. Ja, das ist die Information, auf die hinaus möchte. Folge Vier wird etwas länger und dann kommt bereits das große Finale. Durch die konzeptionelle Änderung enteilte mir zwischenzeitlich die Fortschrittsbalkenanzeige, doch nun stimmt es wieder. Wer sich über den verharrenden Status wunderte, weiß jetzt, dass es Tiefenbewegungen bei oberflächlicher Ruhe gab. Fortan voran!
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Aktuelle Let's Plays (23. September 2020): Ich habe die Mass-Effect-Trilogie gespielguckt. Teil Eins gönnte ich mir als Let's Play, die Fortsetzung habe ich selbst gespielt und Teil Drei habe ich dann wiederum als Zuschauer erlebt. Machte Spaß, mir fehlte auch nichts, nur weil ich es nicht gänzlich selbst gespielt habe. Als Entwickler freue ich mich zwar, wenn jemand meine Spiele "richtig" spielt und nicht nur guckt - aber warum sollte es Anderen so ganz anders gehen als mir? Wer also auch mal einfach nur zusehen möchte oder vielleicht sein eigenes Spielerlebnis nochmal mit den Augen eines Anderen vergleichen mag, dem möchte ich zwei aktuelle Let's Plays empfehlen.
Eine gutgelaunte Fahrt durch "Wolfenhain" erlebt ihr mit PandaManiacLP. Sie tobt aufgeschlossen umher, probiert unbefangen aus und wirkt besonders heiter, wenn sie nervigen Monstern mit Gisulfs Keule eins auf die Kiefer geben kann. Eine echte Gute-Laune-Dosis. Yoraiko wählt einen anderen Ansatz. Er möchte "Die Reise ins All" ein wenig analytischer angehen und immer wieder Reflexionsinseln einbauen, in denen er etwas zur Machart des Spiels, seiner Wirkung und seinem popkulturellen Alterungsprozess (meine Worte) ausführt. Guckt doch mal bei den Beiden vorbei.
Die Reise ins All - Yoraiko's Staubstube

Ihre Namen sind GK und E-T! (21. August 2020): Zum Glück kann ich in die Zukunft sehen, andernfalls wären Einbauten wir die gegenwärtigen gar nicht möglich. Momentan mache ich den Sack für das Rüstungsbastelsystem zu. Zwar stehen nach der fast fertigen Folge Nummer Vier noch zwei weitere aus, aber ich halte es in Spielen meist für eine blöde Entscheidung, wenn mich der Entwickler erst fünf Minuten vor dem Finale die Superausrüstung finden lässt. Insbesondere, wenn sie hart zu verdienen war, möchte ich doch mehr als nur das Finale mit ihr spielen dürfen. Zu früh mag ich sie hingegen auch nicht erwerben dürfen, da dann ja in einem zu großen Anteil des Restspiels nichts Neues mehr kommt. Für "Endzeit" habe ich mich entschieden, die Baupläne für die besten 5 Rüstungen des Spiels in Folge 4 und 5 erspielbar zu machen. Dann hat ein sehr umsichtig suchender Spieler lange Nutzen und Freude an seiner Ausrüstung, aber da die Einzelteile für eine Partykomplettgarnitur erst einmal beschafft werden müssen, kommt das Ausrüstungssystem in diesem Aspekt nicht zu schnell an sein Ende. Meinem Bastelhandwerk erlegt diese Entscheidung die Pflicht zur Vorausschau auf, denn ich muss die Ausrüstungswerte natürlich in Abhängigkeit vom Klopperkönnen der noch ausstehenden Feinde gestalten, damit die Heldenpanzerungen einen angemessenen Spielsinn haben. Dieser konzeptionelle Teil ist in der Ausarbeitung etwas dröge, für den Spielspaß aber unersetzlich. Zum Glück hatte ich Hilfe und nutze diese Zeilen für eine aufrichtige Danksagung an meine beiden treuen Entwicklergehilfen: Glaskugel und Excel-Tabelle, das ist euer Applaus!
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Heute: Der Friese (27. Juli 2020) Eine Unannehmlichkeit der atomar verstrahlten Brüsseler Parallelpräteritumprojektion stellen ganz gewiss die Widerborste dar, derer sich der Heldentrupp auf seinem gerechten Plünderungszug durch die Trümmer der belgischen Kapitale erwehren muss. Irgendein (noch) geheimnisvoller Umstand scheint Atombestien von nah und fern in Richtung Brüssel zu ziehen. Inzwischen ist seit dem Atomkrieg genug Wanderzeit verstrichen, dass bedauerlicherweise auch die ersten Friesen auftauchen. Wer schon einmal in der flutüberspülten Plattheit Urlaub machte, weiß ja, was ich meine, und darf getrost die Lektüre in Kenntnis des Kommenden einstellen, doch die Übrigen seien über den gemeinen Friesen gewarnt: Der Bursche ist renitent! Betrüblicherweise gibt mir der RPG Maker, mit dem ich meine Spiele erstelle, alle Techniken in die Hand, um die unangepasste Stacheligkeit des Friesens direkt ins Kampfsystem zu überführen. Sagen Sie also nicht, werter Spieler, ich hätte nicht schon beizeiten gewarnt, wenn Sie Ihren ersten Kontakt haben werden.
Ein besonderes Brüsseler Gemäuer (5. Juli 2020): Es gibt ein Haus der toten Ideen, des Abgesangs auf eine einst so fest geglaubte Zukunft, wo in zerfallenen Fluren die markigen Wahlsprüche ewiger Wahrheiten nur noch als hohle Echos geistern. Man sieht es schon von ferne. Selbst in seinen Ruinen ist es noch hoch und trutzig und eine einfache Zielscheibe des Spotts. Wo einst Leitsprüche geschmettert wurden, erschallt nun das immerforte radioaktive Knattern. Aber verlassen ist das Haus keineswegs. Seine visionären Bediensteten sind noch da, wenngleich in veränderter Gestalt und mit gewandeltem Interesse. Sie warten nur auf Besucher. Sei achtsam, Wanderer. Stelle dich den Gefahren und prüfe deine eigene Sicht. Unter dem Schutt liegen noch die Reste einer alten Hoffnung.
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physik. VVK (7. Juni 2020): Vorsicht, Kapitän Atom: Ein 2D-Reaktor! Zumindest blinkt er und ist vollständig beklickbar, also ist er nicht komplett einschüchternd. Darin legt jedoch zugleich die Tücke, denn einer der Helden wird es mit dem Bedienterminal aufnehmen müssen, um seinen Verstand mit der physikalischen Weltverwringungskunst des Apparates zu messen. Wird die Macht des Atoms auch diesmal mit dem Kapitän und der Liga sein?
Episodenfortschritt bei 90 % (15. Mai 2020): Wo "Endzeit" draufsteht, ist auch eine Finalisierung in Sicht. Ich habe den vorletzten Entwicklungsschritt beendet, der "Endzeits" 4. Folge unter anderen um eine fortschrittliche Abrissbirne zum Davonlaufen, ein zweitschwerstes Knobelrätsel der Welt*, ein Rollenspiel im Rollenspiel sowie Gottesfurcht bereichert. Ein Testspieler signalisierte bereits per Gegrinse das deutsche Höchstlob: Tatsächlich nicht ganz scheiße geworden. Hoho! Darum mag ich mich auch gar nicht lange in diesem Neuigkeitstext aufhalten und gehe flugs zurück an den Basteltisch, um das noch ausstehende Zehntel zu werken. Der Rücksturz in den Krater Brüssel steht zu 90% bevor.
* Der Titel des schwersten Rätsels wurde bereits vergeben und da ich es in eigener Person war, der jenen Zerebralrang verlieh, muss ich mich wohl oder übel daran halten.

Schulschließung (30. April 2020): Wer sich nicht länger mit Informationen aus zweiter, dritter oder noch nachrangigerer Hand abspeisen lassen möchte, darf auf Endzeits neue Episode hoffen, denn sie ermöglicht die interaktive Begehung einer Bildungseinrichtung in der Post-Apokalypse. Gerade in einer Zeit der Fragen sind verlässliche Antworten umso wichtiger. Was ist mit der zweiten Etage passiert? Findet Geo heute statt? Wird die Wahrheit über das Lehrerzimmer weiter unterdrückt oder darf man mal reinlugen? Brüssels Jean-Paul-Harroy-Schule hat ihre Pforten weit geöffnet und lädt alle Interessenten, Plünderlustige und Mutantenklopper herzlich auf einen Besuch ein.
Frohe Ostern! (9. April 2020): Seit sich Jesus in einen Hasen verwandelt hat, feiern wir das heilige Fest und bekräftigen durch die tief verwurzelte Erinnerung an jenen Tag unsere Gemeinschaft. Als Hauptanlaufstelle jedes Gegenwartskultinteressierten bietet auch diese Seite etwas Passendes zum Feste. Ich habe überall solche Ostereier versteckt. Wer alle findet und aufklickt, kann das Lösungswort finden, dessen rechtzeitige Einsendung (real_troll2005@yahoo.de) über die Feiertage zu zwei ganz großartigen Gewinnen führt:
Erstens ein Exklusivbild des so neuen wie derzeit geheimen Folgeprojekts, das für lange Zeit außer den Gewinnern niemand sonst zu sehen bekommt, also macht doch damit, was ihr wollt.
Zweitens die Offizialtitulatur eines "Leibrätselanten des Hasenfalls am Bande", ein echter Schmuck jeder Bewerbungsmappe!
Beendet. Glückwunsch allen Gewinnern! :)
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Geniest wird später (27. März 2020): Gerade in Zeiten wachsender Unsicherheiten ist ein starkes Signal der Hoffnung nötig. Nach der Apokalypse geht es selbstverständlich weiter, wie ich in mittlerweile 3 Episoden der Brüsseler "Endzeit" fachkundig demonstriere. Gegenwärtig frage ich mich, inwieweit ich den coronesken Umständen erlauben solle, mich in meiner Eigenschaft als Spieleautor zu beeinflussen. Nutze ich mein Hobby, um mich während der Bastelstunden auf einer Insel des Idylls (mit Kannibalen) abzukapseln? Oder nehme ich ganz gezielt aktuelle Erscheinungen auf und integriere sie in mein Spiel, indem ich beispielsweise eine Toilettenpapiermumie als Gegnertypus hochwertigen Beutematerials einbaue? Oder ignoriere ich kaltschnäuzig die Nachrichtenwelt und entwickle das Spiel weiter wie bisher, als sei nix? Im reflektierten Blick zurück wird mein Zukunfts-Ich womöglich schlauer sein und wissen, wie konkret letztlich welcher Einfluss ausfiel. Ich werde mir berichten lassen.

Plaudereien im Arbeitskittel (8. März 2020): Der Löwenanteil der vierten Episode ist fertig, nun geht es an die letzten beiden Baustellen. Die Eine ist ganz unvermittelt im Spiel zu erleben, denn es sind konkrete Inhalte - ziemlich wichtige, deshalb habe ich sie mir bis zum Schluss aufgespart, um sie im Einklang mit der erreichten Erzählstimmung zu halten. Ich habe zwar ein grobes Drehbuch im Kopf, indes scheue ich mich während der konkreten Ausgestaltung nicht, spontane Ideen zum Verweilen einzuladen, indem ich sie kurzerhand ins Spiel integriere. Passt das dann so ins gedachte dramaturgische Konzept? Für die Antwort spiele ich sicherheitshalber bis zum erlangten Punkt, um einen Eindruck aus einem Guss zu erhalten und setze davon ausgehend die finalen Schlusssteine als Maßanfertigung. Sie ähneln meiner ursprünglichen Absicht, werden aber nicht identisch sein. Die zweite Baustelle ist unsichtbarer. In der Finalbeschau rekapituliere ich, inwieweit die Spielmechanik mit der Handlung korrespondiert und korrigiere möglicherweise auftretende Eventualitäten, indem ich mich ans hinter den Kulissen ratternde Zahlenwerk mache, die Talente nochmal neu an die beabsichtigte charakterliche Heldenentwicklung anpasse oder beispielsweise Bauplanentdeckungen neu arrangiere, um auch eine direkte spielerische Aussage zu ermöglichen, wie sehr der Spieler mit seinen Helden Wurzeln in der neuen Welt der Strahlung schlagen kann. Idealerweise merkt man später von den letztgenannten Arbeiten gar nichts, sondern düst fröhlich voran, immer im schönen Dreiklang der Progression aus Handlung, Spielweltentdeckung und neuen Kräften.
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Die Rache des Fortschrittsbalkens (21. Februar 2020): Sie dachten, sie hätten ihn besiegt. Sie nahmen an, er sei erledigt und unter der Erde. Sie irrten sich alle. Heute kehrt er zurück und räumt unbarmherzig auf. Härter denn je. Fortschrittlicher als zuvor. Noch balkiger als ein Dachträger. Der Fortschrittsbalken ist zurück!

Wir haben Kontakt (29. Januar 2020): Wer Endzeit schon länger spielt, wird im Verlauf der vergangenen Episoden bereits gemerkt haben, wie wenig sich der Heldenalltag im bloßen Atombestienverhauen erschöpft. Die alte Welt trat ab, der eigene Platz in der neuen muss nicht nur erkämpft, er muss überhaupt erst einmal erdacht werden. Die Atom-Liga (oder wie immer ihr eure Liga nanntet) ist die Antwort der endzeitlichen Recken auf die ideelle Herausforderung. Doch nun bekommen sie es mit einem Gegner der höchsten Formatstufe zu tun: Einer organisiert auftretenden, anderen Idee von der Zukunft.
Neues Jahr, alte Frage (9. Januar 2020): Wird es denn auch in "Endzeits" neuer Episode wieder diese schrecklichen obskuren Rätsel geben, auf deren Lösung man frühestens dann kommt, wenn man sich vorsagen lassen hat, was der partiell bregenwunde Ersteller darin schon wieder für wirre Gedankenkonstrukte zweifelhaften Werts versenkte, die man doch bittesehr genauso gut in eine Folterkammer für schwer erziehbare Kuscheltiere auslagern könnte, damit sie nicht mehr arglosen Spielern in auf den ersten Blick sogar ganz interessant erscheinenden RPG-Maker-Projekten auflauern können? Darauf mein Wort!