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Ich habe Spiele erstellt und tue das noch. Nun suche ich Spieler und Fanpostschreiber und darum existiert dieser Blog. Viel Spaß beim Stöbern und Gucken. Mein aktuelles Projekt heißt "Nachbarlicht".

 


Aufregendes aus der Nutzerschnittstelle! (13. Juli 2024) Steigt man mal kurz aus einem Spiel aus, kommt man später womöglich nur noch schlecht wieder rein. Ist die Pause sogar länger, reißt der Faden eventuell ganz. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass mein Spiel gar nicht euren unverrückbaren Lebenmittelpunkt darstellt, habe ich in "Nachbarlicht" zwei Annehmlichkeiten eingebaut: Auf der Startseite des Journals steht immer der aktuelle Hauptauftrag in Kurzfassung. Außerdem kann man sich die bisherige Handlung als kurze Bildershow anzeigen lassen.

Zusätzlich hat man immer seine momentane Missionsausrichtung als persönliches Tatenfazit im Blick. Wenn das jederzeit so prominent in den Blick gerückt wird, ist das eventuell wichtig, könnte man fragen? Ja, das könnte man durchaus fragen.


Umsteigen II (16. Juni 2024): Erinnert sich noch jemand an den ereignislosen Mai? Also ich nicht. Demnach tun wir so, als schlösse sich der Juni nahtlos an den April an und folglich gibt es hier die "kürzlich" versprochene animierte Ansicht der angekündigten Raumfähre.


Grafikanteile (3. Juni 2024): Da immer wieder Fragen aufkommen, wie ich das Aussehen meiner Spiele gestalte, wie viele meiner Grafiken eigentlich selbst erstellt sind oder was mir beim Kachselsatzkomponieren wichtig ist, antworte ich einfach mal. Im Flackerbild habe ich alle Grafiken ausgeblendet, die nicht von mir sind. Grob geschätzt fallen über zwei Drittel weg und das ist ein ganz typischer Anteil. 

Einmal wäre da der Raumrahmen, der im wesentlich aus Schwarz mit blauer Kante besteht. Den hätte ich zwar auch selbst malen können - aber wieso denn, wenn bereits eine frei verfügbare Vorlage existiert? Hier bin ich stets aus Überzeugung pragmatisch, spare mir eine durch das Ergebnis nicht gerechtfertigte Mehrarbeit und kriege unter anderem deswegen meine Spiele auch fertig. Den zweiten großen Fremdgrafikanteil hat der schöne Kachelboden. Genau genommen sind es drei Einzelkacheln, mit denen ich den ganzen Boden gefliest habe (Kachel, Doppelschlitzkachel, 12-Schlitz-Kachel). Wie schon die Wand stammt auch der Boden aus der großen Refmap-Bibliothek, sie passen also in Pixelstil und Farbgebung zusammen. Die so wichtige Spielerorientierung, möglichst auf einen Blick die Laufwege und Levelgrenzen intuitiv aufnehmen zu können und ein atmosphärisches Gefühl für die grundlegende Art des Gebiets zu erhalten, handhabe ich mit erprobten Fertiglösungen. 

Meine eigenen Pixeleien kommen erst zum Zuge, wenn ich dafür besondere Gründe verspüre.

  1. Ich möchte die Wahrnehmungsspitzen setzen. Über das mir Wichtige möchte ich die volle Gestaltungskontrolle besitzen, also pixele ich das Hauptpersonal und zentrale Augenmerkobjekte selbst. 
  2. Finde ich in den Bibliotheken kein adäquates Material, stelle ich es eben selbst her (szenariopassende Textbox, figurengrößenabgestimmte Raumschiffbestuhlung, Tische in Wunschproportionen und -farbe etc.). Das ist natürlich eine mächtige Fähigkeit, weil sie mir die kreative Unabhängigkeit von einer andernfalls herrschenden Vorlagenknechtschaft einräumt. 
  3. Manchmal schieße ich den Pragmatismus in den Wind und pixele einfach so, weil es mir Spaß macht. 




Malader Mai mehrt mau (25. Mai 2024): Was hatte ich diesen Monat nicht alles vor. Ich wollte eine weitere Filmsequenz drehen. Ein bizarrer Graben sollte entdeckt und bis in seine lichtlosen Tiefen erkundet werden. Es hätte aus Lasermündungen geblitzt. Mondstaub wäre emporgeschleudert worden. Dreieckiges Wasser schwappte bereits in den winkligen Vorhaltebehältern. Eine Torgrafik wartete nur darauf, ihre Öffnungsanimation endlich mit der Rätselmechanik verbunden zu sehen. Und drei Flamingos neigten ihre interessierten Hälse über meine Schulter, weil die Neugier auf das Kommende ihre Köpfe beschwerte. Gut, vielleicht stimmt einer der Sätze nur in Teilen oder gänzlich nicht, aber so wahr ich hier tippe, muss ich doch mal meine Unzufriedenheit mit dem sich neigenden Monat Mai zum Ausdruck bringen. Ich kam zu nichts, hatte nur meine Vorstellungen im Kopf, aber die konkrete Arbeit am Spiel lag brach. Der Juni kann nur besser werden.

 


Umsteigen (22. April 2024): Bekanntlich oder unbekanntlich, auf jeden Fall aber zutreffend, behauptet zumindest das kulturelle Menschheitsgedächtnis namens Internet, ist im Raumschiff Enterprise das Beamen nur eingeführt worden, weil den Produzenten die für eine Raumfähre erforderliche Tricktechnik zu teuer war. So ein Sparprogramm kommt mir natürlich nicht in die Tüte, also gibt es in "Nachbarlicht" die große Packung. Wer vom Raumschiff auf den Planeten umsteigen möchte, benötigt ein Zwischengefährt. Das interstellare Raumschiff hat nämlich hübsch dort zu bleiben, wofür es konstruiert wurde: Im Weltraum. Dort mag es elegant die schwerelosen Weiten durchstreifen, doch an der Gravitation eines Planeten zerschellte das grazile Ding. Hier ist vielmehr ein bulliges Vehikel gefragt. 

Freund Raumfähre ist ein rüttelfestes Arbeitstier und bringt die Raumfahrer nicht nur sicher auf eiseskalte wie bewohnliche Himmelskörper, sondern wuchtet sie kraft seiner vier schubstarken Schwenkturbinen auch wieder in den Orbit zurück, wo sie schon vom großen Raumschiff erwartet werden. Und weil ich technische Aufklappzeichnungen mag, habe ich die Raumfähre als "Haus" mit abnehmbarer Decke gebaut. Demnächst gibt es mal eine animierte Ansicht.


Reinste Rätselrigorosität (26. März 2024): Die schlimmsten Zumutungen an die Wohlgestimmtheit packe ich in optionale Pfade. Wer schon mal üben möchte, kann sich ja an dieser kleinen Einlage versuchen. 


Fragen (9. März 2024): Die lange Reise zehrt an den Ressourcen. Noch bevor die interstellaren Ufer des neuen Landes erreicht werden, könnte eine Abwägung erforderlich werden. Wo sind die knappen Mittel eigentlich besser aufgehoben? Sollen die Mediziner bevorzugt werden, um ihren möglichen Patienten die beste Versorgung bieten zu können? Oder stattet man lieber die Ingenieure auskömmlich aus, damit im Falle einer Havarie des inzwischen beträchtlich alten Kahns nicht an kritischer Stelle die Reparaturmittel fehlen? Und was ist, wenn die auch nur theoretische Bedrohung des Wohls der Vielen in Konflikt zur praktischen Hilfe für einen Einzelnen geraten könnte? 

Zum Glück muss ich das nicht beantworten. Das macht ihr. Ich entwerfe nur den Rahmen und die Konsequenzen.


Völlig losgelöst II (10. Februar 2024): Und hier sieht man die bloßen Behauptungen des letzten Eintrags nochmal in der konkreten Umsetzung, während ich euch beharrlich weiter Ansichten des fremden Zielplaneten verweigere.


Völlig losgelöst (18. Januar 2024): Einmal angenommen, man streift auf seinen Magnetsohlen durch den schwerelosen Teil des Raumschiffs und sieht ein paar Meter von sich entfernt eine Zange in der Luft kreiseln. Was jetzt? Unter allen denkbaren Antworten ist nur eine richtige dabei: Man versucht das Werkzeug zu erhaschen, indem man sich kopfüber - ja: kopfüber - in mein Minispiel stürzt. Erst wartet man darauf, dass der wandernde Anzeigepfeil mitten im Raum erscheint. Sobald der Pfeil auf die Zange zeigt, schwebt man los. Erwischt man den falschen Moment, trudelt man am Ziel vorbei, dongt mit einem blamablen Geräusch gegen die Wand, prallt ballistisch korrekt ab und ballert solange hin und her, bis man mit der Umgebung genügend Impuls gegen blaue Flecken eingetauscht hat. Fertig. Also Helm auf beim neugierigen Rumklicken.


Filmzeit (30. Dezember 2023): Ausharren. Warten. Geduldig sein. Das beschreibt nicht nur unser aller Gemütszustand, bis wir in Kürze endlich wieder ein geradzahliges Jahresdatum erreicht haben (Sagt nichts, ich weiß doch, wie wir litten!), sondern fasst ebenfalls einen Teil der Aktivitäten auf einer knapp anderthalb Jahrhunderte währenden Raumreise bis zum Nachbarstern zusammen. Damit es nicht langweilig wird, werden unterwegs auch ein paar Filme abgespielt. Also für euch Spieler, nicht etwa für die Helden. Die können schön tapfer sein und ausharren, warten, na und so weiter. Guten Rutsch!


Kurs Proxima (8. Dezember 2023): Während andere Leute bereits an ihre Lieben denken und sich rechtzeitig um Geschenke sorgen, gilt mein ganzes Trachten natürlich euch werten Internetanonymen, also lasse ich die Weihnachtspräparationen mal links liegen und baue stattdessen an "Nachbarlicht" weiter. Die Fülle der zuletzt erreichten Bastelkleinigkeiten spricht ja auch für diese Prioritätensetzung:

  • Raumschiffbegrünung fortgeschritten. (Nur innen. Außen: Achtung Weltall!)
  • Hochguckanimationen angefertigt, damit auch die größeren Unikate überzeugend bestaunt werden können. 
  • Kloppe für die Übungspuppe wird immer schlimmer.
  • Logbucheinträge, Missionsfortschritt und ein Nachruf.
  • Erstbilderempfang der fernen Welt als Filmszene.
  • Medizinisch-technische Assistenz als Minispiel.
  • Erschreckendes über die Raumschiffküche der Zukunft.
  • Herzlose Roboterverschrottung, weil Beute nun mal wichtiger als Gefühle ist.
  • Kurshaltung.
  • Fensterfußtexte, weil sich die Außenfenster in der Wohnringzentrifuge nun mal am Fußboden befinden.


Anatomie einer Wühltat (15. November 2023): Eine kürzliche Eckenfriemelfingerspitzentastenbewegung führte mir die ungeahnten Verwinklungsmöglichkeiten des menschlichen Körpers eindrücklich vor und durch die erfolgte Rettungstat eines Konfekts vor dem Schluchtendasein ganz schlimm hinter der Couch gewann ich den Mut zu einer Videospielumsetzung in Form dieses Minispiels. 


Umzugspause (11. Oktober 2023): Der große Drache (Wohnungssuche) ist bereits besiegt, jetzt kommt noch das kleine Ungeheuer (Umzug) an die Reihe. Für die nächste Zeit ruhen die Arbeiten am Projekt, aber vielleicht baue ich anschließend die eine oder andere Erfahrung ein. Manche der bizarren Begebenheiten in unserer modernen Verwaltungswelt eignen sich ja auch gut für einen Science-Fiction-Stoff, bei dem die Menschheit immer noch weit genug davon entfernt ist, einen wie auch immer gearteten Idealzustand erreicht/erlitten zu haben.


Schmeckt's? (25. September 2023): Ein gesunder Esser auf Raumfahrt vertilgt nach meinen Berechnungen im Monat so einiges! Damit man nicht zwanzig Millionen Kilo Kartoffelsalat auf die Überfahrt zum Nachbarstern einpacken und treibstoffaufwändig mitbeschleunigen muss, legt man die Besatzung bestenfalls solange auf Eis und regelt das Übrige mit ausgefuchster Lagerhaltung, einer Konzentration auf das Wesentliche und dem Phänomen der Wiederverwertung (keine Details). 

Aber was wird, wenn die Weltenkolonisten endlich an ihrem fernen Ziel ankommen? Was isst man unter dem Licht einer fremden Sonne? Sollen die Neuankömmlinge versuchen, von der neuen Welt zu leben oder ballern sie sicherheitshalber per Saatbombe eine Portion heimisches Terra ins unberührte Ökosystem? Das wird nur eine der folgenreichen Entscheidungen sein, die man als Spieler in "Nachbarlicht" treffen darf - und muss. Wohl bekomm's.


Es klappert (10. September 2023): Seit 40 Jahren heißt es, in 40 Jahren werde die Fusionsreaktorforschung ans Ziel kommen. Sollte es tatsächlich mal gelingen, derartige Kraftquellen zu erschließen, wären Antriebe denkbar, die ein tausende Tonnen schweres Raumschiff in weniger als anderthalb Jahrhunderten zum nächstgelegenen Stern wuchten könnten. Abgebremst werden muss natürlich auch noch rechtzeitig. "Nachbarlicht" geht von genau dieser Idee aus. Zu den vielen zu lösenden Problemen zählt auch eines, das an den Raumschiffhausmeister appelliert: Welche Maschine hält eigentlich 100 Jahre und länger? 

Geht unterwegs was unrettbar kaputt, ist das nicht gut. Zum Glück habe ich zwei stabile Antworten entwickelt, um dem Verfall entgegenwirken zu können. Erstens soll er nicht nerven, also ist die Reparaturspielmechanik auf Vergnüglichkeit getrimmt. Und zweitens habe ich unbegrenztes Vertrauen in die Fähigkeiten meiner Spieler, mit den Belangen von defekten Schubdüsen, klappernden Bodenplatten und allgemeinen Verkabelungsverwicklungen schon irgendwie klarzukommen.



Auf meinem Stuhl steht "Regie"! (18. August 2023): Besondere Momente werden als kleine Filme inszeniert. Die detailreichen Charaktergrafiken kann man also nicht nur in den Kämpfen sehen, sondern auch in denkwürdigen Situationen während einer Entdeckung, einer Wegweiche oder sonst einem hervorhebenswerten  Ereignis, wovon bei einer interstellaren Mission ja doch ein paar zusammenkommen können. Ich habe erst mal abgewartet, wie aufwändig sich das gestaltet und ob ich das überhaupt packe. Inzwischen kann ich ruhigen Gewissens sagen: Ja, das kommt. Diese besondere Note möchte ich "Nachbarlicht" gerne mitgeben. 


Nachbarlicht (19. Juli 2023): Ich kann einmal mehr eine sehr schöne Tradition fortleben lassen, nämlich Seitenzuwachs verkünden: Mein neues Projekt heißt "Nachbarlicht". Und weil ich lange genug gewartet habe, damit sich auch was Erzählenswertes ansammelt, habe ich zu diesem Science-Fiction-Rollenspiel gleich eine schön gefüllte Rubrik eröffnet. Mit Bildern. Guckt gerne vorbei. Es lohnt sich jetzt schon. 

   


Ballern (24. Juni 2023): Das Kampfsystem wird diesmal konfrontativer aussehen. Als Spieler schaut man aus Heldensicht auf die Gegner, sieht sie also nicht von der Seite, sondern blickt ihnen direkt ins Auge (sofern vorhanden). Durch die frontale Gegenüberstellung ruft der ganze Bildschirm "Konflikt!" und als Spieler verfolgt man das Kampfgeschehen nicht aus einer eher neutralen Perspektive, stattdessen bezieht man schon allein optisch Position. Damit es nicht zu statisch wirkt, erstelle ich fast 100-Pixel-große (Übersetzung eines Experten: "Das ist richtig dolle viel.") Kampfanimationen der Helden.

Ob man hier einen Übungskampf oder den am schlechtesten ausgeführten Exekutionsversuch der Welt sieht, überlasse ich vorerst eurer Fantasie. 


Im Auge des Betrachters (5. Juni 2023): Nähert man sich als Spieler einer Figur am Wegesrand, erkennt man üblicherweise recht schnell, ob da jemand von Relevanz oder bloßer Zierrat steht. Hat die Person nicht mal einen Namen, sondern heißt einfach nur Passant, Straßen-NPC oder Dieter Müller (Das ist kein Name - egal was sie euch einzureden versuchen!), kann man gleich das Interesse abdimmen, denn von so jemandem sind doch bloß ein paar unbedeutende Phrasen zu erwarten, jedoch gewiss keine Nebenquesten oder sonstige beschäftigungswerten Inhalte. Ganz Schlaue achten zudem darauf, ob die Person ein Gesicht hat. Falls nämlich - so die Kalkulation - der Entwickler sich eigens die Mühe machte, dem Charakter etwas so Aufwändiges wie eine Visage mit richtiger Mimik zu spendieren, dann ist der auch wichtig und lohnt die eingehende Beschäftigung.

Ich finde die Logik überzeugend. Deshalb haben alle Charaktere in meinem Folgeprojekt handgepixelte Porträts.  

 


Hic sunt dracones (17. Mai 2023): Wenn sich Spieler Hilfskonstrukte bauen, könnte das auf einen Mangel hindeuten, den das Spiel nicht aus eigener Kraft mit einem guten Angebot zu beheben bedachte. Bei meinen Spielen ist das ja regelmäßig die fehlende Komplettlösung. So man auf die Spieler und ihre selbstgeschaffenen Lösungsmittel achtet, kann man als nicht total bockiger Entwickler ja durchaus etwas lernen und der Spielerschaft entgegenkommen. Also gibt es im Folgeprojekt endlich eine von Haus mitgelieferte Komplettlösung? Haha, natürlich nicht.

Stattdessen darf ich aktuell gerade auf Blakes sehr empfehlenswertem Let's-Play-Kanal miterleben, wie er sich "Die Reise ins All" in handhabbare Portionen schneidet. Unter anderem hat er sich für besonders verwickelt aufgebaute Gebiete eigene Übersichtskarten gebastelt, indem er Bildschirmfotos zu einer Komplettansicht aneinanderheftete. Das sieht -  wie man hier und hier betrachten kann - nicht nur sehr schick aus, es kann eben auch auf einen Wunsch nach Orientierung und Tatenzeugnis hindeuten. Also habe ich ein System ausbaldowert, mit dessen Hilfe das kommende Spiel klare Gebietskarten künftig direkt für den Spieler anfertigt. Man findet sich zurecht, sieht, was man schon erreicht hat, und kann sich Hinweise auf der Karte freispielen, was jenseits des bislang Entdeckten noch warten könnte. In der Science Fiction ist alles möglich, sogar eine Automap.


 

Ad Astra (29. April 2023): Ein Gefährt für die kalte Leere, die zwischen den Sternen klafft, sollte annehmbar fremdweltlich aussehen, um schon allein optisch klarzumachen: Hier sind Menschen in etwas ganz anderem als der Luft oder einer Art Unterwasserwelt ohne Wasser unterwegs. Also ist das Raumschiff auch nicht einem U-Boot oder einer windschnittigen Spielzeugform nachgebildet, vielmehr sieht es wie etwas aus, das in dieser Form auf der Erde gar nicht bestehen könnte. Soll es ja auch gar nicht. Die Anordnung der Einzelteile gehorcht dabei nicht nur einer gewissen Logik, man kann das Innere auch nach Herzenslust bespielen. Man muss es sogar, denn so ein Sternenschiff ist eine ganze Weile unterwegs, bis es an seinem faszinierenden Ziel ankommt. 



neue Endzeit-Version (16. April 2023): Während die ganz großen Titel explosionsartig vor ihr Publikum treten und nach zwei bis drei Wochen verknallen, brennt die Lebenskerze von freundlichen Glimmern wie "Endzeit" deutlich länger. Auch Monate nach der Veröffentlichung erhalte ich noch Zuschriften. Darunter sind nicht nur viele schöne Schmeicheleien, sondern auch Verbesserungsvorschläge und weitere Fehlerfunde - von nicht vergehenden Mehrbeinerphobien bis hin zu Buchstabendrehern ist alles mögliche dabei gewesen. Es ist genug zusammengekommen, um eine neue Version zu veröffentlichen, die nun als digitales Wohlfühlbad der Unbeschwertheit konsumiert werden darf. Vielen Dank vor allem an LittleChoco und Jakane.

Download (91 MB, enthält alle Folgen)


Weltentwurf I - Inspirationen sammeln (22. März 2023): Wenn ich eine neue Welt erstmals ausstaffiere, also so ganz grundsätzlich überlegend, welchen Charakter sie haben solle und welche Anmutung sie bei einem Betrachter wecken möge, der seine ersten Schritte hineinsetzt, dann lasse ich mich gern von der Ideenvielfalt Anderer inspirieren. Ich baue das nicht sklavisch nach, lasse mir aber sehr gern von ungewohnten Einfällen den Kopf in eine Richtung drehen, die ich ganz auf mich allein gestellt gar nicht in Betracht gezogen hätte. Auf DeviantArt finde ich die unterschiedlichsten Anregungen; viele variieren gekonnt ein Stereotyp, andere experimentieren unverzagt mit dem Fehlschlagrisiko und manche sind direkt so einladend fremdweltlich, dass ich auf der Stelle eine Exkursion beginnen möchte. Die Beispiele stammen von xistenceimaginations, Julian-Faylona, n1n0sl4v und 3therSpark.


Hirnzwicken (4. März 2023): Es ist immer eine erfrischende Illusion, wenn man meint, der Verantwortliche für unser aller Überleben erfreue sich bester geistiger Gesundheit. Noch besser ist es natürlich, wenn diese bloße Meinung zu einem überprüfbaren Fakt gerinnt. Deshalb wird der Generationenkommandant auf einem Langstreckenflug auch in regelmäßigen Abständen einem medizinischen Test auf seine allgemeine Zurechnungsfähigkeit und auf die Abwesenheit wenigstens der desaströsesten Macken unterworfen. Fallen die Resultate hinreichend positiv aus, ist zumindest eines der potenziell tausend Probleme auf einem interstellaren Flug momentan nicht akut und man hat die nötige Ruhe, sich den anderen 999 zu widmen.



Neustart (18. Februar 2023): Nach dem Projekt ist vor dem Projekt, sagte schon Sepp Herberger, nachdem er mit dem RPG Maker 1954 sein berühmtes ungarisches Finallevel entworfen hatte. Wer solche Vorbilder hat, braucht keine eigene Meinung mehr, also mache ich einfach, was jener Guru deklamierte und stürze mich in eine neue Unternehmung. Und da ich hier nicht nur sinnlos vor mich hintippen, sondern auch etwas mitteilen möchte, kann ich auch gleich ein paar konkrete Angaben zum neuen Projekt machen:

Wird es eine Fortsetzung? Nein.

Handelt es sich um ein Rollenspiel? Aber ja!

Spielt es in Ostmitteleuropa? Nein.

Kommt ein Vulkan drin vor? Bedauerlicherweise.

Und sonst so? Man wird zu Beginn vermutlich nicht wissen, wer die eigentlichen Helden sind.

Darf man auf Heldenporträts hoffen? Versprochen.

Baust du wieder ein Episodenspiel? Diesmal nicht. 

Darf ich schon lösen? Auf gar keinen Fall!





neue "Endzeit"-Version (30. Januar 2023): Nur weil ein Spiel die eine oder andere Ruine beinhaltet, muss es noch lange keine sein. Deshalb habe ich emsig eure Fehlermeldungen und Verbesserungsvorschläge gesammelt und in diese neue Version eingearbeitet, die nun die blitzblankeste und behaglichste belgische Post-Apokalypse darstellen dürfte, in der je ein Spieler herumtollte. Wer die Änderungen genau wissen will, liest die folgenden Zeilen, die Übrigen schnippen den Text beiseite und nutzen direkt den Download; die alten Spielstände können natürlich auch in der neuen Version genutzt werden.

Hallo, verbliebener Leser, hier folgt eine Auswahl der Änderungen: Die Brauereirettungseinsatzbuchhaltung ist ebenso wie das Eimeransprechprotokoll repariert. Atomjunge Blitz preist den Kapitän nicht länger vergebens. Auf Gleisen und hinter gesperrten Häusern ist der Spielernah- wie fernverkehr künftig ordnungsgemäß untersagt. Dem Gefängnis benachbarte Gitter werden ab sofort wie Abschussanlagen behandelt, was nur im Rahmen der hier gemeinten Fehlerkorrektur einen sinnvollen Satz ergibt, aber viel mehr ist ja auch gar nicht angestrebt, also lasse ich den jetzt so. Gekappte Brüsseler stürzen nunmehr nur einmal. Fallenräume und Fahnenrequisiten verhalten sich erstmals so, wie es der Ersteller schon die ganze Zeit von ihnen erwartete. Ein komplettes fehlendes "S" konnte einem Satz erfolgreich eingefügt werden. Satz wie Prothesenkonsonant sind beide wohlauf.

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Blumenstraußsammlung (2. Januar 2022): Vielen Dank für das Interesse, die Lobe und bisherigen Gedanken zur endzeitlichen Vollversion. Eure Reaktionen haben mir nicht nur die Feiertage versüßt, sondern zugleich die Motivation für die Arbeiten am Nachfolgeprojekt geschürt. Ein extra Dankeschön an Carnys, der die Helden der Endzeit mit den Mitteln des Illustrators derart hinguckanregend besingt.


Vollversion (21. Dezember 2022): Wenn es leise im Geigerzähler zu knistern beginnt, weiß man: Das Atom kommt. Wie ein artiger Adventskalender öffnet sich der Zugang zur letzten Episode und heißt verwegene Spieler in der Brüsseler Atomöde ein abschließendes Mal willkommen. Mittlerweile schlurfen selbst Mutanten aus der außerbelgischsten Ferne heran und Stimmen wollen nicht verstummen, die gar von einem gesichteten Thüringer wispern. Doch der wahre Feind hält die Stadt bereits gepackt und nur dem wackeren Kapitän des Atoms samt seiner zu Höchstleistungen aufstrahlenden Schar feinster Superhelden kann zugetraut werden, diese letzte Probe zu bestehen. "Die Schlacht um Brüssel" wartet direkt hinter diesem Downloadlink!

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 Ersatzspielstand (Alten Spielstand verbummelt? Hiermit beginnt man direkt mit Folge 5.)

 


 

 
 
 
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